Manuelle Therapie für München

Am Bi PHiT Standort in der Rumfordstraße haben Privatpatienten und Selbstzahler die Möglichkeit manuelle Therapie in Anspruch zu nehmen.

Was ist Manuelle Therapie?

Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um eine spezifische physiotherapeutische Behandlungsform, im Rahmen derer Funktionsstörungen des Bewegungsapparats im besten Fall behoben, zumindest aber gelindert werden können. Bei den durch die Spezialtherapie behandelbaren Funktionsstörungen kann es sich sowohl um Einschränkungen der Beweglichkeit, um Schmerzen oder aber beides in Kombination handeln. Im Zuge der Manuellen Therapie werden durch gezielte Mobilisationen sowie Entlastung- und Dehnungstechniken die jeweiligen Beschwerden gelindert. Um den Erfolg einer abgeschlossenen Behandlung zu unterstützen, ist es sinnvoll, ein Automobilisationsprogramm zu absolvieren.

Die Anwendungsgebiete der Manuellen Therapie

Die Manuelle Therapie dient dazu, reversible Einschränkungen bzw. Störungen des Bewegungsapparates zu behandeln. Sie ist also nur dann eine sinnvolle Alternative, wenn die Einschränkung beeinflussbar ist. Eine Manuelle Therapie bringt dagegen keinen Erfolg, wenn beispielsweise die Wirbelsäule nach einer Operation versteift ist.
Grundsätzlich können Einschränkungen der Beweglichkeit an jedem Körpergelenk entstehen, d.h. an allen Extremitäten oder der Wirbelsäule. Eine besonders häufige Ursache für Bewegungseinschränkungen ist ein Mangel an Bewegung, vor allem infolge von Operationen oder Ruhigstellung. Während dieser Zeit verkürzen sich einerseits die Muskeln, wobei die Therapie durch krankengymnastische Übungen erfolgen kann, sowie weitere gelenkumgebende Strukturen wie beispielsweise die Gelenkkapsel. Eine Dehnung der Gelenkkapsel kann durch Eigenübungen in der Regel nicht mehr ausreichend gedehnt werden. Hierfür ist stattdessen die Hilfe eines Manualherapeuten im Rahmen einer spezifischen Mobilisationsbehandlung notwendig.

In der Regel können durch eine Manuelle Therapie die folgenden Beschwerdebilder behandelt werden:

Arthrose
Kiefergelenksprobleme
Gelenkblockierungen
Einschränkungen der Beweglichkeit sowie eine verminderte Gelenkbeweglichkeit

Bewegungseinschränkungen nach Ruhigstellung und Operationen
Bewegungseinschränkungen nach Gelenkentzündungen
Schwindel
Kopfschmerzen und Migräne

Manuelle Therapie: So funktioniert die Behandlung

Wie jede andere Behandlung auch, beginnt die Manuelle Therapie mit einer ausführlichen Erhebung des Befundes. Hierfür werden Tests der Beweglichkeit und Stabilität der Gelenke sowie der Kraft der Muskulatur, die die Gelenke umgibt, durchgeführt.
Können im Zuge der Befunderhebung die von Ihnen dargelegten Symptome entdeckt werden, kann mit der Therapie bereits begonnen werden. Ist dies dagegen nicht der Fall, erfolgt die Durchführung spezifischer Provokationstests. Im Rahmen dieser werden Knorpel, Bänder, Sehnen, Kapseln und Menisken getestet. Teils ist auch die Untersuchung angrenzender Gelenke sowie die Durchführung neurologischer Tests erforderlich. Im Allgemeinen werden durch die genannten Untersuchungen die typischen Symptome aufgedeckt. Bedenken Sie jedoch, dass eine umfassende Diagnoseerstellung mitunter etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn es sich um ein „verstecktes“ Problem handelt. Allerdings ist es nicht notwendig, die gesamte Diagnose in einer Sitzung durchzuführen. Auch hier gilt: Sobald die Symptome, unter denen Sie leiden, gefunden sind, kann mit der Manuellen Therapie begonnen werden.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und vereinbaren Sie einen Termin, um mit Ihrer Manuelle Therapie zu beginnen.

Kontaktformular

0176 32317435

 

 

 

Manuelle Therapie in München: Nach dem Befund wird der Behandlungsplan erstellt

Auf Basis Ihrer individuellen Befundergebnisse wird ein Behandlungsplan erstellt. Oftmals ist es notwendig, neben den betroffenen Gelenken auch die Weichteile, d.h. Bänder, Sehnen, Bindegewebe, Muskulatur oder Faszien, zu behandeln. Durch eine sogenannte Funktionsmassage kann beispielsweise die Muskulatur darauf vorbereitet werden, das betroffene Gelenk bezüglich seiner Einschränkung zu mobilisieren. Im Zuge der Mobilisation werden die aus kollagenen Fasern bestehenden Strukturen gedehnt. Aufgrund der Tatsache, dass Kollagen sehr stabil ist – es verleiht dem Gewebe seine Festigkeit – ist neben Kraft auch Geduld nötig, um es zu beeinflussen. Dabei richtet sich die Intensität der Manuellen Therapie nach der in der Diagnose ermittelten Problematik.
Wichtig ist, dass im Anschluss an die Manuelle Therapie, d.h. die Mobilisation, ein Einübungsprogramm mit Automobilisationen erfolgt. Dabei handelt es sich um nicht anstrengende und nicht schmerzhafte Bewegungsübungen. Teilweise können auch sogenannte Stabilisationsübungen notwendig sein. Diese können anstrengender sein und müssen täglich Zuhause durchgeführt werden. Über welchen Zeitraum ein derartiges Programm absolviert werden muss und mit welchen Inhalten es gefüllt ist, entscheidet der Manualtherapeut aufgrund der Diagnose sowie des Therapieverlaufs. Dabei kann es notwendig sein, dass der Therapeut den Behandlungsplan kontinuierlich anpasst. 
Ist eine Manuelle Therapie nicht mehr erforderlich, gilt es jedoch, das erarbeitete Bewegungsmaß weiterhin zu stabilisieren, kann sich der Physiotherapeut für eine Weiterführung der Behandlung im Rahmen der Krankengymnastik aussprechen.