Warum ist Faszientraining so wichtig und was ist es überhaupt

Faszien Training

Was sind Faszien?

Faszien sind Teil des Binde- und Stützgewebes. Sie umhüllen alles: Muskeln, Knochen, Sehnen und Organe. Sie bestehen aus Kollagenfasern und sorgen für die Elastizität und Gleitfähigkeit der Muskeln.

Durch fehlende Bewegung und Fehlhaltung können Faszien „verkleben/verfilzen“. Die fehlende Bewegung ist in der heutigen Zeit das größte Problem, mit dem wir konfrontiert sind. Wir arbeiten im Informationszeitalter und 90% der Bevölkerung sitzt tagtäglich im Büro und bewegen sich somit fast gar nicht mehr.

Dies kann zu verschiedenen Beschwerden führen. Faszien sind mit 10-mal mehr Nerven und 7-mal mehr freien Nervenenden durchzogen, wie Muskulatur, und sind deshalb in der Regel für Schmerzen verantwortlich.

Ein weiterer wichtiger Teil des faszialen Gewebes im Körper ist die Hydration, Faszie speichert ein Viertel des gesamten Körperwassers. Somit ist es wichtig immer ausreichend hydriert zu sein, dies geschieht mit einer Flüssigkeitsaufnahme von täglich 2 bis 3 Liter Wasser.

Womit die Faszie trainieren?

Es gibt mehrere Methoden die Faszien zu trainieren, ob verschiedene Stretchingpositionen oder mittels Foamroller und Faszienbälle. Die Letzt genannte Form ist zwischenzeitlich eine, die in aller Munde ist. Die Blackroll wurde 2007 von Jürgen Dürr entwickelt und mittlerweile gibt es viele Nachbauten, die alle ein ähnliches Konzept verfolgen.

Man rollt sich selbst aus, auch Myofascial Self Release genannt, punktueller mit einem Faszienball oder mit der Faszien- oder Foamroller. Hierdurch erreicht man ein Körper-Reset und ist optimal auf Bewegung vorbereitet.