Flüssigkeit: Auf was kommt es an?

Sport kostet eine Menge Energie und Flüssigkeit. Beides könnte durch richtige Fitnessgetränke rasch ersetzen werden. Doch was ist für den Hobbysportler wirklich geeignet?

Es gilt: Wasser ist unersetzbar – besonders beim Sport. Je nach Geschlecht und physischer Aktivität sind es immerhin über 50 Prozent der Gesamtmasse eines Menschen, die aus Wasser bestehen. Bei Sportlern können es sogar bis zu 70 Prozent sein. Wasser hat verschiedene Aufgaben, die allesamt für die reibungslose Funktionalität des Körpers essentiell sind. Es dient zum Beispiel als Lösungsmittel in Stoffwechselreaktionen, als Transportmittel im Blutkreislauf oder auch als Baustein für viele chemische Reaktionen.

Hier ein Beispiel: Ein Läufer bildet abhängig von Temperatur und Anstrengung mehr als 1,5 Liter Schweiß pro Stunde zur Kühlung auf der Haut. Es können aber nur maximal 600 Milliliter Flüssigkeit pro Stunde über den Magen aufgenommen und transportiert werden. Das heißt, es dauert bis die verlorene Flüssigkeit ersetzt ist.

Was bedeutet das für das tägliche Training?

Je intensiver und länger man Sport treibt, desto mehr Wasser braucht der Körper. Die Bewegung und Kontraktion der Muskulatur ist vom Wasserhaushalt abhängig. Sind die Muskeln zu „trocken“, leiden die Ergebnisse des Trainings, da die Muskulatur nicht mehr so effektiv arbeiten kann. Deshalb ist es wichtig sowohl vor, als auch nach dem Training auf den Flüssigkeitshaushalt zu achten. Bereits zwei bis drei Stunden vor einer Trainingseinheit sollte man zum Wasser greifen. Die empfohlene Tagesmenge beträgt in etwa 1,5-2 Liter Wasser. Bei mäßiger körperlicher Aktivität sollte mindestens das Zweifache aufgenommen werden.

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